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  • Foto: Ilja Mess

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SCHULE:KULTUR!

Kunst und Kultur werden in Niedersachsen künftig noch stärker im Alltag der Kinder und Jugendlichen in den allgemein bildenden Schulen verankert.

Zusammen mit der Stiftung Mercator haben das Niedersächsische Kultusministerium und das Ministerium für Wissenschaft und Kultur bereits 2014 das Modellprojekt »SCHULE:KULTUR!« initiiert. 2017 gelang den Förderern die Verstetigung, sodass »SCHULE:KULTUR!zwei« als Programm für weitere drei Jahre realisiert werden kann. Das niedersächsische Programm zielt darauf ab, einen ganzheitlichen Schulentwicklungsprozess durch Kulturelle Bildung anzustoßen. Dabei geht es darum, dass Kulturelle Bildung lebendiges Lernprinzip und Gestaltungselement im gesamten Schulalltag wird und kulturelle Methoden in den Unterricht aller Fächer hineinwirken. Bei diesem Entwicklungsprozess werden die Programmschulen gezielt von außerschulischen Kulturpartnern unterstützt. Zu diesen außerschulischen Akteuren gehören neben Künstler_innen insbesondere das in der pädagogischen Vermittlung tätige, qualifizierte und erfahrene Personal in Theatern, Theaterpädagogischen Zentren, Museen, Kunstvereinen, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturellen Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal-, Heimatpflege und der Archäologie, Musik- und Kunstschulen u.v.m. Diese lokalen und langfristig angelegten Kooperationen sind Kernstück des Programms und werden dezidiert im Programm gestärkt. Langfristig sollen Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen begeistert werden.

Programmziele: In der aktuellen Programmphase kooperieren 36 Programmschulen mit Sekundarbereich I aus ganz Niedersachsen mit außerschulischen Kultureinrichtungen (Institutionen und pädagogisch geschulten Kulturschaffenden) und erarbeiten gemeinsam ihre individuelle Struktur eines fächerübergreifenden kulturellen Bildungsangebotes. In Fortbildungsmodulen, praxisorientierten Fachtagen und Vernetzungsveranstaltungen werden beide Parteien miteinander vertraut gemacht und für eine langfristige Kommunikation und Zusammenarbeit in gegenseitiger Wertschätzung geschult.

Durchführung: Die inhaltliche Entwicklung und Organisation der Qualifizierungsmaßnahmen übernimmt die Bundesakademie Wolfenbüttel in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und der Landesschulbehörde. Die Veranstaltungen dienen der konkreten strukturellen und inhaltlichen Vorbereitung und Konzeption eines kulturellen Schulprofils, das eine auf Dauer angelegte, interdisziplinäre Zusammenarbeit und selbstreflexive Weiterentwicklung des Profils befördert.

Die Teilnahme an den Fortbildungen für die teilnehmenden Schulakteure und außerschulischen kulturellen Partner_innen ist kostenlos.

http://www.schuledurchkultur.net/

Programmlaufzeit
Oktober 2017 – Oktober 2020

Kontakt

Jacqueline Streit
Koordination Fortbildungen
Tel: 05331 - 808 429
e-Mail schreiben

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