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Museumspädagogische Interventionen

„The danger of a single story” Workshop zur Vielstimmigkeit durch Interventionen
Eine Einladung zur Museumsbesetzung auf Zeit

Interventionen sind eingeladene Museumsbesetzungen auf Zeit. Sie stellen Erfahrungen, Kenntnisse und Perspektiven von Besucher_innen in den Mittelpunkt und machen sie sichtbar.

Interventionen liegen an der Schnittstelle zwischen Vermitteln und Kuratieren und ermöglichen Multiperspektivität und Vielstimmigkeit. Bislang übersehene oder vernachlässigte Sichtweisen und Interpretationen werden wahrnehmbar.

Interventionen sind unterschiedlich aufwändig und können in jedem Museum durchgeführt werden. Sie können sich auf ein einziges und einzelnes Objekt oder auf ganze Museumsabteilungen beziehen. Dabei werden Ausstellungen minimal und zeitlich begrenzt verändert: Museumsdinge werden verhüllt, hinzugestellt, entfernt oder unterbrochen, physisch-analog, akustisch oder digital.

Die Methode der Interventionen ist variabel und an Ihre Rahmenbedingungen anpassbar: Sie können mit minimalem Budget im Rahmen der üblichen Vermittlungsarbeit, in Kooperation mit Museumskolleg_innen aus anderen Arbeitsbereichen oder auch als größeres Drittmittelprojekt realisiert werden.

Im Seminar werden wir Ihnen die theoretischen und konzeptionellen Hintergründe von Interventionen als Vermittlungsformat vorstellen.
Dabei sollen auch die Fragen der Nachhaltigkeit, der Entwicklung neuer langfristiger Kooperationen mit externen Partner_innen und der Ansprache neuer Besuchergruppen zur Sprache kommen.

Im Praxisteil stellen wir Ihnen verschiedene Konzepte für Interventionen vor und entwickeln mit Ihnen gemeinsam Ideen für Ihre eigenen museumspädagogischen Interventionen in Ihrem Haus.

In diesem Zusammenhang lesenswert die Bildungsvision des Bundesverbandes Museumspädagogik und des Deutschen Museumsbundes:

www.museumsbund.de/wp-content/uploads/2020/10/bildungsvision.pdf

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