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Lesung mit Ijoma Mangold

»Eine gute Autobiographie zu schreiben, ist beinahe so schwierig, wie eine zu leben.«
Wie es trotzdem gelingen kann, darum dreht sich alles in der Autobiographie-Werkstatt »Ich«, die Ijoma Mangold vom 30. August bis 01. September in der Bundesakademie leitet.
Im Rahmen dieser  Werkstatt liest der Autor aus seinem autobiographischen Werk »Das deutsche Krokodil«. Darin erzählt er die Geschichte seiner Herkunft: Aufgewachsen in den siebziger Jahren in Heidelberg, die Mutter stammt aus Schlesien, sein Vater ist aus Nigeria nach Deutschland gekommen, geht aber nach kurzer Zeit nach Afrika zurück. Erst zweiundzwanzig Jahre später meldet er sich wieder und bringt Unruhe in die Verhältnisse.

Ijoma Mangold studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in München und Bologna. Nach Stationen bei der Berliner Zeitung und der Süddeutschen Zeitung, ist er seit 2009 bei der ZEIT, deren Literaturchef er von 2013 - 2018 war. Jetzt ist er ihr kulturpolitischer Korrespondent. Mit Amelie Fried moderierte er die ZDF-Sendung »Die Vorleser«. Mangold ist Träger des Berliner Preises für Literaturkritik, hatte Gastprofessoren in Göttingen und St Louis, ist ständiger Kritiker des Lesenswert-Quartetts auf dem SWR und Mitglied im Beirat der Bundesakademie.
Er lebt in Berlin.